Portugal produziert mit viel Schweiß und wenig Raffinesse. Das Land steht laut einer aktuellen Studie vor erheblichen Herausforderungen in Bezug auf die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit. Die Analyse zeigt, dass die seit den 1990er Jahren verzeichneten wirtschaftlichen Fortschritte nicht auf Produktivitätsgewinne zurückzuführen sind.
Die Studie deutet darauf hin, dass das portugiesische Wirtschaftswachstum hauptsächlich durch die Erhöhung des Arbeitseinsatzes erreicht wurde, und nicht durch Verbesserungen der Effizienz oder der Raffinesse der Produktionsprozesse. Diese Eigenschaft wirft Bedenken hinsichtlich der langfristigen Nachhaltigkeit der portugiesischen Wirtschaft auf.
Die Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass das von Portugal in den letzten Jahrzehnten verfolgte Entwicklungsmodell strukturelle Schwächen aufweist. Der Mangel an Produktivitätsgewinnen stellt ein Hindernis für die Wettbewerbsfähigkeit des Landes im internationalen Kontext dar.




