Der portugiesische Außenminister Rangel hielt die Lage im Westjordanland für "äußerst besorgniserregend". Diese Erklärung erfolgt im Kontext einer breiteren Diskussion über die portugiesische Außenpolitik in Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt.
Portugal setzt sich gemeinsam mit elf weiteren Ländern für Beschränkungen des Handels mit in den israelischen Siedlungen im Westjordanland hergestellten Waren ein und begründet diese Position. Diese Haltung ist Teil einer umfassenderen Strategie der portugiesischen Diplomatie, die die Ausweitung der jüdischen Siedlungen in den besetzten Gebieten verurteilt.
Die portugiesische Position basiert auf der Überzeugung, dass die Siedlungstätigkeit in den besetzten Gebieten ein Hindernis für den Friedensprozess und die Zweistaatenlösung darstellt. Rangel hat internationale Foren genutzt, um diese Position zu bekräftigen, und argumentiert, dass der Handel mit den Siedlungen die Besetzung indirekt legitimiert.
Diese Haltung der portugiesischen Regierung spiegelt eine konsequente Linie der Anerkennung des Staates Palästina und des diplomatischen Drucks auf Israel wider, in Übereinstimmung mit der Position der Europäischen Union zu den seit 1967 besetzten Gebieten.



