Die Zentralabteilung für Ermittlung und Strafverfolgung (DCIAP) beschlagnahmte im Jahr 2025 Vermögenswerte im Wert von mehr als 573 Millionen Euro, ein Anstieg von 261,87% gegenüber 2024, als der Wert bei rund 158 Millionen Euro lag. Diese Angabe stammt aus dem Synthesebericht der Staatsanwaltschaft für 2025. Die DCIAP beantragte die Einschaltung des Amtes für Vermögensabschöpfung in 15 Ermittlungsverfahren wegen Korruption, Subventionsbetrug, Drogenhandel, Menschenhandel und Geldwäsche.
Die Instrumente des klassischen und erweiterten Verfalls ermöglichten die Rückgewinnung eines Gesamtbetrags von 278 Millionen Euro, zuzüglich 90 Millionen US-Dollar an Vermögensvorteilen. In der Hauptverhandlung wurde die DCIAP jedoch nur über eine einzige, im Jahr 2025 ergangene Verfallsentscheidung in Höhe von 72.295,80 Euro informiert. Ein eingestelltes Ermittlungsverfahren führte zur Einziehung von 3.861.428,84 Euro zugunsten des Staates wegen Korruptions- und Geldwäsche-delikten.
Im Jahr 2025 führte die DCIAP 3.239 Ermittlungsverfahren, davon 2.324




