Die Ministerin für Umwelt und Energie von Portugal warnte heute in Lissabon, dass das Land größere energetische und Wasserunabhängigkeit erreichen muss. Die Ministerin betonte, dass Portugal nicht die Fähigkeit hat vorherzusagen, wann es notwendig sein wird, sich Problemen zu stellen, die von Kräften anderer Länder verursacht werden, und verwies darauf, dass „eines Tages wachen wir auf und es gibt keine Treibstoffe".
Die Regierungsvertreterin betonte die strategische Bedeutung der Gewährleistung von Autonomie in wesentlichen Bereichen wie Energie und Wasser und betrachtete es als grundlegend, die Abhängigkeit von externen Quellen zu verringern. Diese Äußerung erfolgt in einem Kontext, in dem die europäische Energiesicherheit zunehmend Anlass zur Sorge gibt.
Die Botschaft der Ministerin fügt sich in ein breiteres Bemühen ein, das Bewusstsein für die Notwendigkeit von Politiken zu schärfen, die die nationale Resilienz gegenüber möglichen geopolitischen Krisen stärken, die die Versorgung mit wesentlichen Ressourcen beeinträchtigen könnten.



