Der US-Grenzschutz nutzt Finanzdaten von Bürgern, um verdächtige Autofahrer bei Verkehrskontrollen zu identifizieren. Das System gleicht Finanzinformationen mit anderen Datenbanken ab, um Risikoprofile zu erstellen, bevor Fahrzeuge angehalten werden.
Nachdem sie Fahrzeuge oder Fahrer durch diese Datenanalyse identifiziert haben, finden die Behörden dann einen anderen Grund, um die Anhaltung und die Kontrolle zu rechtfertigen. Diese Praxis wirft Fragen über die Methoden auf, die zur Überwachung von Bürgern ohne richterliche Anordnung eingesetzt werden.
Eine journalistische Untersuchung deckte dieses Verfahren auf und stellte die Rechtmäßigkeit und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen der Grenzschutzbehörde in Frage. Der Einsatz von Finanzdaten für polizeiliche Überwachungszwecke stellt eine erhebliche Erweiterung der Überwachungsbefugnisse an den amerikanischen Grenzen und Straßen dar.



