Das INEM erhielt 5320 Notrufe am vergangenen Montag, eine Zahl, die den hohen Bedarf an medizinischen Notdienstleistungen in Portugal verdeutlicht. Die Situation entsteht in einem Moment arbeitsrechtlicher Spannungen, wobei die INEM-Techniker mit Streiks am 14. und 28. September drohen.
Die Gesundheitsministerin und die Gewerkschaft der INEM-Techniker haben für Freitag, den 11., um 8:30 Uhr ein Treffen geplant, mit dem Ziel, eine Einigung zu erzielen, die die angekündigten Streiks verhindert. Der Präsident von INEM erklärte gegenüber dem DN, dass er „weiterhin vollständig verfügbar für Verhandlungen" bleibe, und zeigte damit Bereitschaft zum Dialog.
Rui Lázaro, Gewerkschaftsvertreter, erinnerte daran, dass die Techniker während des Streiks 90-prozentige Mindestdienste akzeptiert hätten, und betonte, dass die Streiks „dazu dienen, sicherzustellen, dass die Notfallversorgung nicht eingeschränkt wird". Diese Position zeigt, dass die Arbeitnehmer Druck ausüben wollen, ohne die Versorgung der Bevölkerung vollständig zu gefährden.
Die Gewerkschaft warnte, dass die Bevölkerung die Auswirkungen auf die medizinischen Notdienste spüren wird, falls die Streiks tatsächlich stattfinden, und unterstrich die Dringlichkeit einer Einigung zwischen den Parteien vor den für die Streiks angesetzten Terminen.



