Die ersten Betreiber von Ladepunkten, die nicht mit der MOBI.E verbunden waren, haben die Integrationstests auf der neuen Datenplattform des Unternehmens abgeschlossen, das nun Informationen aus dem gesamten nationalen Netz für elektrisches Laden zusammenführen wird. Diese Integration ergibt sich aus den neuen Funktionen der MOBI.E als Datensammelstelle für Elektromobilität (EADME), die im neuen rechtlichen Rahmen für Elektromobilität und aus der europäischen Verordnung über die Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) hervorgehen.
In diesem neuen Rahmen müssen alle Betreiber von öffentlich zugänglichen Ladepunkten kostenlos und nicht diskriminierend Informationen über ihre Stationen zur Verfügung stellen, einschließlich Standort, technischer Eigenschaften, Zahlungsarten, Preise und Echtzeit-Verfügbarkeit. Die MOBI.E sammelt und aggregiert diese Daten nun und übermittelt sie an den Nationalen Zugangspunkt (PAN), eine vom Institut für Mobilität und Transport (IMT) verwaltete Plattform.
Das mit MOBI.E verbundene Ladenetz umfasst derzeit mehr als 30 Stromversorger für Elektromobilität und etwa hundert Betreiber von Ladepunkten. Die bereits mit der Plattform verbundenen Betreiber wurden durch einen internen Migrationsprozess integriert, während diejenigen, die keine Verbindung zum Unternehmen hatten, Integrationstests durchführen.
Der Präsident der MOBI.E, António Veiga Ferrão, wies darauf hin, dass die Bereitstellung vollständiger und zuverlässiger Informationen über das Ladenetz für die Gewährleistung von Transparenz und die Unterstützung der Entwicklung der Elektromobilität von grundlegender Bedeutung ist. Die MOBI.E ist seit 2015 ein öffentliches Unternehmen und ist neben den neuen Datensammelfunktionen für die Verwaltung und Überwachung des Elektromobilitätsnetzes als Verwalter des Mobilitätsnetzes (EGME) verantwortlich.




