Die Stadt Oslo hat ein Verbot der Nutzung intelligenter Brillen in allen Schulen eingeführt, das alle Bildungsstufen umfasst. Die Maßnahme trat Ende August in Kraft, zu einem Zeitpunkt, als die Nutzung dieser technologischen Geräte zunehmend Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes der Schüler hervorgerufen hat.
Der Beschluss wurde nach Debatten über die mit der Erfassung personenbezogener Daten durch diese Geräte verbundenen Risiken gefasst. Die Schulbehörden begründeten das Verbot mit der Notwendigkeit, die Privatsphäre der Kinder zu schützen, und verwendeten den Satz "Kinder sind keine Statisten bei der Datenerfassung", um ihre Position zusammenzufassen.
Die Frage der Gesichtserkennung durch intelligente Brillen wurde besonders kontrovers diskutiert, da diese Geräte Personen identifizieren und sensible Informationen ohne das Wissen der Betroffenen erfassen können. Diese Technologie wirft Fragen bezüglich der Einwilligung und des Datenschutzes der jüngeren Schüler auf.
Das Verbot in Oslo fügt sich in einen breiteren Trend zur Regulierung von Gesichtserkennungstechnologien in öffentlichen Räumen und Bildungseinrichtungen ein und spiegelt ein wachsendes Interesse an der Sicherheit und Privatsphäre der Bürger wider.




