Eine neue, in der wissenschaftlichen Zeitschrift The Lancet Digital Health veröffentlichte Studie zeigt, dass es möglich ist, den zukünftigen Verlauf des Glaukoms anhand eines einfachen Auges vorherzusagen.
Die Forschung nutzt künstliche Intelligenz, um die Bilder zu analysieren und Muster zu identifizieren, die auf das Risiko eines Krankheitsfortschreitens hinweisen.
An der Studie war João Barbosa Breda beteiligt, Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Porto (FMUP). Er ist einer der Autoren des wissenschaftlichen Artikels, der diesen innovativen Ansatz bei der Diagnose und Überwachung des Glaukoms untersucht.
Das für die Forschung verantwortliche Team ist international und vereint Wissenschaftler aus verschiedenen Ländern. Diese Zusammenarbeit ermöglichte die Sammlung und Analyse von Daten aus mehreren Populationen und stärkte die Anwendbarkeit der Studienergebnisse.
Das Glaukom ist eine der Haupursachen für vermeidbare Erblindung weltweit. Die Fähigkeit, den Krankheitsverlauf frühzeitig vorherzusagen, stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Augenheilkunde dar und ermöglicht rechtzeitigere und personalisierte Eingriffe zur Erhaltung des Sehvermögens der Patienten.



