OpenAI kündigte an, ein mathematisches Problem mit etwa 90 Jahren gelöst zu haben, aber das Unternehmen sieht sich nun einem Streit über den Ursprung seiner Lösung gegenüber. Die Ankündigung erzeugte Kontroversen in der mathematischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft.
Professor Tristan Buckmaster von der Universität New York widerspricht der Version von OpenAI. Laut dem Dozenten begann das Unternehmen, an einem ähnlichen Ansatz zu arbeiten, nachdem es Informationen über die Forschung erhalten hatte, die er gemeinsam mit Levent Alpöge, Forscher bei Anthropic, entwickelte.
Der Streit wirft Fragen auf über die Transparenz und die Forschungspraktiken von OpenAI sowie darüber, wie das Unternehmen Vorabkenntnisse über die fragliche akademische Arbeit erlangte.
Der Fall unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen Technologieunternehmen und akademischen Forschern auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, insbesondere wenn es um bedeutende mathematische Entdeckungen geht.




