Tiago Rodrigues, aktueller Direktor des Festival d'Avignon, präsentiert "La Distance", sein erstes Science-Fiction-Werk. Das Stück erforscht das Thema eines Vaters, der auf der Erde bleibt, während seine Tochter auf dem Mars lebt, und kehrt damit die übliche Dynamik um, bei der es normalerweise die Kinder sind, die gehen.
Die Geschichte konzentriert sich auf eine radikale Liebe zwischen den beiden Hauptfiguren, die durch die interplanetare Entfernung auf die Probe gestellt wird. Der Generationenkonflikt spielt ebenfalls eine zentrale Rolle in der Erzählung und spiegelt die Spannungen wider, die zwischen Eltern und Kindern bestehen, wenn sie durch extreme Umstände getrennt sind.
Unter den dramatischen Elementen des Stücks sticht eine Tränengasbombe hervor, die auf interplanetare Ebene gesteigert wird und möglicherweise die Hindernisse und Schwierigkeiten symbolisiert, die die beiden Figuren trennen. Dieses Bild dient als Metapher für die physischen und emotionalen Barrieren zwischen ihnen.
"La Distance" stellt eine neue Richtung in der Karriere von Tiago Rodrigues dar, der bekannter ist für seine Arbeit im zeitgenössischen Theater und in der Festivalleitung, und markiert seinen Einstieg in das Science-Fiction-Genre, wobei er universelle Themen wie Familie und Liebe an den Kontext der Weltraumexploration anpasst.




