Die Regulierungsbehörde für Wasser- und Abfalldienste (ERSAR) hat heute im Diário da República die Gebührenverordnung für Wasserdienste (RTA) durch die Verordnung Nr. 1160/2026 veröffentlicht, die darauf abzielt, die Regeln für die Festlegung von Wassergebühren für die öffentlichen Dienste der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung zu harmonisieren.
Das Dokument legt verbindliche Regeln für die Festlegung der Gebühren fest und schafft einen gemeinsamen Referenzrahmen für alle Betreiber in staatlicher und kommunaler Trägerschaft. Die Verordnung harmonisiert die Kriterien für die Festlegung, Überprüfung und Aktualisierung der Gebühren und zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen der wirtschaftlichen Zugänglichkeit für die Nutzer und der effizienten Deckung der Dienstkosten sicherzustellen.
Die Präsidentin der ERSAR, Vera Eiró, erklärte, dass die Entscheidungen über die Gebühren direkte Auswirkungen auf das Leben der Menschen und auf die Fähigkeit der Betreiber haben, qualitativ hochwertige Dienste zu gewährleisten, und betonte die Bedeutung gemeinsamer Regeln zur Stärkung von Transparenz, Vorhersehbarkeit und Vertrauen. Der Verordnung ging eine Konsultation des Gebührenbeirats und ein öffentliches Konsultationsverfahren voraus, das Beiträge von Bürgern, Betreibern, Branchenverbänden und Verbraucherschutzorganisationen sammelte.
Die Verordnung tritt innerhalb von 30 Tagen in Kraft und sieht eine Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2029 vor, damit die Betreiber die Struktur ihrer Tarife an die neuen Regeln anpassen können. Die Festlegung der Gebühren gemäß dem neuen Modell soll im ersten Regulierungszeitraum erfolgen, der ab diesem Datum beginnt.




