Das Programm NORTE 2030 lenkt europäische Mittel auf die strategische Entwicklung des Nordens Portugals, wobei Bewerbungen seit Mai 2023 möglich sind. Die Finanzierung ist in sechs große Ziele gegliedert, wobei die größten Budgets für wirtschaftliche Innovation und Wettbewerbsfähigkeit mit 29,5% und für ökologischen Wandel und Nachhaltigkeit mit 26,9% bestimmt sind. Die übrigen Mittel verteilen sich auf Bürgernähe, Sozialbereich und Beschäftigung, Konnektivität, gerechte Kohlenstoffwende und technische Unterstützung.
Die Subregion Alto Minho hebt sich im Programm hervor und positioniert sich als die zweite Region mit den meisten genehmigten Projekten und dem höchsten Finanzierungsvolumen, direkt nach dem Großraum Porto. Diese Wirkung repräsentiert eine Gesamtinvestition von mehr als zwei Milliarden Euro, unterstützt durch 1,31 Milliarden Euro an EU-Mitteln, mit starker Dynamik in den Gemeinden Viana do Castelo, Ponte da Barca, Paredes de Coura und Valença.
Unter den zehn Gemeinden des Alto Minho führt Viana do Castelo isoliert mit 119 Projekten und rund 365 Millionen Euro Investition. Es folgen Ponte da Barca mit 104 Projekten und 281 Millionen Euro, Paredes de Coura mit 81 Projekten und 238 Millionen Euro sowie Valença mit 72 Projekten und rund 180 Millionen Euro. Auf mittlerer Ebene liegen Ponte de Lima, Arcos de Valdevez, Melgaço und Monção, während Vila Nova de Cerveira mit nur 12 genehmigten Projekten und 37 Millionen Euro den geringsten Umfang aufweist.
Der NORTE 2030 wurde durch einen partizipativen Prozess entwickelt und ist auf die Regionalstrategie des Nordens Portugals abgestimmt. Das Programm zielt darauf ab, die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern, die territoriale Kohäsion zu stärken und eine wettbewerbsfähigere und nachhaltigere Regionalwirtschaft aufzubauen, im Einklang mit den allgemeinen Regeln des Portugal 2030 und den in jeder öffentlichen Ausschreibung definierten Kriterien.




