Es fehlten etwa 20 Monate bis zum 11. September, als zwei amerikanische Beamte an eine Information gelangten, die von verschiedenen Antiterrorexperten als entscheidend angesehen wird und von der sie glauben, dass diese Entdeckung den Verlauf der terroristischen Anschläge hätte verändern können.
Die Information erreichte niemals das FBI, was ein erhebliches Versagen bei der Weitergabe von Geheimdienstinformationen zwischen den amerikanischen Sicherheitsbehörden darstellt. Diese unterlassene Warnung stellt einen der problematischsten Momente bei der Datenübermittlung zwischen den US-Geheimdiensten vor den Anschlägen dar.
Das geheime Dokument enthielt Details, die laut Experten den amerikanischen Behörden hätten erlauben können, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und möglicherweise die Anschläge zu verhindern, die im September 2001 stattfinden sollten.
Die Offenlegung dieses Vorfalls wirft Fragen auf über die Wirksamkeit der Informationsaustauschsysteme zwischen den US-Geheimdiensten und darüber, was hätte anders gemacht werden können, um die Tragödie zu verhindern, bei der fast dreitausend Menschen ums Leben kamen.



