Die luso-angolanische Künstlerin und Schriftstellerin Grada Kilomba präsentiert in Sintra die Ausstellung "Der Grund der Welt", die 18 Stücke Holz umfasst, die auf den Boden gefallen sind und 18 symbolische Körper repräsentieren. Die Installation lädt die Besucher ein, über zum Schweigen gebrachte Geschichten und untergetauchte Erinnerungen nachzudenken.
Mit diesem Werk stellt Kilomba eine zentrale philosophische Frage: "Was würde uns der Meeresgrund morgen sagen, wenn er heute vom Wasser entleert würde?" Die Frage bezieht sich auf das, was in den Tiefen verborgen bleibt, und auf die Möglichkeit, das zu enthüllen, was normalerweise nicht sichtbar ist.
Die Ausstellung ist Teil des EGEAC-Festivals in Sintra und läuft bis Anfang 2025. Kilomba ist bekannt für ihre Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst, Literatur und kritischer Theorie, die häufig auf Fragen von Gedächtnis, Kolonialismus und Identität zentriert ist.




