Am 11. September 2001, als um 13:46 Uhr Ortszeit Portugal ein Flugzeug in den Nordturm des World Trade Centers prallte, sprach man zunächst von einem Unfall. Siebzehn Minuten später schlug ein zweites Flugzeug live in den Südturm ein, und das ganze Land hielt inne, um zuzusehen, was zu einem der größten Anschläge der Geschichte werden sollte. Der Bericht schildert, wie die Portugiesen diesen Nachmittag erlebten – von den Cafés, die verstummten, bis zu den Eltern, die ihre Kinder aus der Schule abholten mit dem Gefühl, dass sich etwas verändert hatte. 25 Jahre später erinnert der Artikel an die fast dreitausend Opfer, die globalen Folgen – von den Kriegen in Afghanistan und im Irak bis zur Transformation der Flughafensicherheit – und die kürzliche Veröffentlichung von über 170.000 Seiten Dokumenten über die Luftqualität am Ground Zero. Er betont, dass es Ereignisse gibt, die aufhören, einem einzelnen Land anzugehören, und zum Gedächtnis einer ganzen Generation werden.
Jornal e Rádio Valor Local Regional – Grande Lisboa, Ribatejo e Oeste10.09.26, 16:29