Der Französische Fußballverband hat die Rücknahme seiner Unterstützung für die erneute Kandidatur von Gianni Infantino für das Amt des FIFA-Präsidenten angekündigt. Diese Entscheidung markiert eine signifikante Kehrtwende in der Position des Verbandes, der zuvor den amtierenden Präsidenten unterstützt hatte.
Infantino bestätigte am Sonntag, dass er bei den für den 18. März 2027 angesetzten Wahlen zur Wiederwahl antreten wird. Der Schweizer italienischer Herkunft bleibt bislang der einzige offiziell angekündigte Kandidat für die Führung des Organs, das den weltweiten Fußball regiert.
Dies ist nicht das erste Mal, dass Spannungen zwischen dem Französischen Fußballverband und Infantino aufgetreten sind. Der jüngste Konflikt soll sich auf die Frage der Fernsehrechte für die Olympischen Spiele bezogen haben, was zwischen den Parteien für Reibungen gesorgt haben soll.
Die französische Entscheidung könnte ein wachsendes Unbehagen unter einigen europäischen Verbänden hinsichtlich Infantinos Führung signalisieren, der das Amt seit 2016 innehat. Das Fehlen anderer offiziell angekündigter Kandidaten lässt jedoch die Wahrscheinlichkeit hoch erscheinen, dass Infantino nach den nächsten Wahlen an der Spitze der FIFA verbleibt.




