Das Stadtparlament von Lissabon wurde verurteilt, über 463.000 Euro im Fall "Russiagate" zu zahlen. Die Stadtverwaltung von Lissabon wurde für die Veröffentlichung persönlicher Daten von russischen Bürgern verantwortlich gemacht, die Gegner des Regimes von Wladimir Putin waren.
Der Fall stammt aus Januar 2021, als die Stadtverwaltung die persönlichen Daten dieser russischen Bürger öffentlich machte. Die Veröffentlichung dieser Informationen gefährdete die Sicherheit dieser Menschen, die sich gegen die russische Regierung stellten.
Die Verurteilung stellt einen bedeutenden Betrag für die Stadtverwaltung dar und ist das Ergebnis eines schwerwiegenden Versagens beim Schutz sensibler Daten ausländischer Bürger, die in Portugal Schutz suchten. Das Gericht stellte fest, dass die Stadtverwaltung unangemessen gehandelt hatte, als sie Informationen offenlegte, die vertraulich hätten behandelt werden müssen.




