Die mexikanische Regierung kündigte Pläne an, die für das staatliche Unternehmen Petróleos Mexicanos (Pemex) bestimmte Finanzhilfe erheblich zu kürzen, mit einer Kürzung von fast 70% der Mittel bis 2027. Der Betrag soll von den derzeit im Budget vorgesehenen 14 Milliarden US-Dollar auf 81,1 Milliarden Pesos (4,8 Milliarden US-Dollar) im nächsten Jahr sinken.
Präsidentin Claudia Sheinbaum legte dem mexikanischen Kongress den Haushaltsentwurf für 2027 vor, der die Erwartung enthält, dass Pemex einen finanziellen Überschuss von 95,1 Milliarden Pesos (5,6 Milliarden US-Dollar) verzeichnet. Die Regierung ist der Ansicht, dass das staatliche Unternehmen mit dieser Kürzung autonomer operieren kann.
Trotz der Kürzung der Unterstützung für Pemex wird Mexiko weiterhin ein erhebliches Haushaltsdefizit von 3,9% verzeichnen, gegenüber den für dieses Jahr projizierten 4,1%. Das Defizit bleibt aufgrund der sozialen Ausgaben und der Infrastrukturinvestitionen, die die Regierung aufrechtzuerhalten beabsichtigt, hoch.
Diese Maßnahme erfolgt in einem Kontext der Besorgnis über das Risiko des Verlusts des Investment-Grade-Status Mexikos. Die Kürzung der Unterstützung für das staatliche Ölunternehmen ist Teil einer Strategie der Regierung, die öffentlichen Finanzen auszugleichen und gleichzeitig die Kreditbewertung des Landes zu erhalten.




