Eine neue GPS-basierte Methode kann die Zonen identifizieren, in denen ein großes Erdbeben ausbrechen könnte. Allerdings kann das Tool noch nicht bestimmen, wann dieses Ereignis eintreten wird. Erdbeben können ohne Vorwarnung auftreten, aber der Boden ist selten vollständig unbeweglich, und es gibt kleine Bewegungen, die die aktuellen Systeme mit hoher Präzision messen können.
Bis jetzt wurden diese Messsysteme hauptsächlich genutzt, um das Verhalten geologischer Verwerfungen zu verstehen, und nicht um vorherzusagen, wo ein Erdbeben auftreten könnte. Diese Einschränkung wird nun von einem neuen Ansatz in Frage gestellt, der von einem Forschungsteam entwickelt wurde.
Das Team, das für diesen Durchbruch verantwortlich ist, stammt von der University of California. Die Forscher haben eine Methode entwickelt, die helfen kann, Zonen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit einer seismischen Ruptur in der Zukunft zu identifizieren, was einen bedeutenden Schritt in der Art darstellt, wie die Wissenschaft die Erdbebenvorhersage angeht.




