Die Europäische Kommission kündigte an, dass sie eine neue Strategie für das "entfernte" Europa anstrebt, zu der auch die ultraperipheren Regionen der Azoren und Madeiras gehören. Brüssel beabsichtigt, spezifische Maßnahmen für diese neun Regionen umzusetzen, die aufgrund ihrer abgelegenen Lage mit besonderen geografischen und sozioökonomischen Herausforderungen konfrontiert sind.
Die vorgeschlagene Strategie umfasst als Prioritäten die Armutsbekämpfung und einen besseren Zugang zu Bildung und Wohnraum für die Bevölkerung dieser Regionen. Ebenso soll die Beschäftigung gefördert und die soziale Eingliederung gewährleistet werden, um gleichwertigere Lebensbedingungen für die Bewohner der am stärksten isolierten Gebiete zu schaffen.
Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt dieser Strategie ist die Sicherstellung des Zugangs zu Gesundheitsversorgung und sauberem Trinkwasser, grundlegende Dienstleistungen, die in Regionen, die verstreut und weit vom Kontinent entfernt liegen, schwieriger bereitgestellt werden können. Die Europäische Kommission erkennt an, dass angepasste Rechtsvorschriften geschaffen werden müssen, die den Besonderheiten dieser neun ultraperipheren Regionen Rechnung tragen.



