Die Europäische Kommission hat am Donnerstag eine neue Strategie für die neun Regionen in äußerster Randlage der Europäischen Union vorgestellt, begleitet von einem regulatorischen Paket, das darauf abzielt, das EU-Recht an die besonderen Bedingungen dieser Gebiete anzupassen.
Zu den neun erfassten Regionen gehören die Azoren und Madeira, zwei portugiesische Gebiete, die aufgrund ihrer abgelegenen Insellage vor spezifischen Herausforderungen stehen, die eine differenzierte Behandlung bei der Anwendung europäischer Regeln rechtfertigen.
Das regulatorische Paket zielt genau darauf ab, diese geografischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten anzuerkennen und ermöglicht es, dass das EU-Recht flexibler und besser an die Realität dieser Regionen angepasst angewendet wird.
Diese Initiative erfolgt im Rahmen einer breiter angelegten Anstrengung Brüssels, sicherzustellen, dass die europäischen Politiken die Gebiete nicht benachteiligen, deren Merkmale über das europäische Festland hinausgehen.



