Bildungsminister Fernando Alexandre lobte öffentlich seinen Vorgänger João Costa für die ernsthafte Art, mit der er die Verantwortung für Portugals Ergebnisse im Programme for International Student Assessment, bekannt als PISA, übernahm. Dieses Programm bewertet die akademische Leistung von Schülern verschiedener Länder in Bereichen wie Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften.
Fernando Alexandre wies darauf hin, dass eine der Hauptfehler der vorherigen Amtszeit darin bestand, nicht gegen die Nutzung von Mobiltelefonen in den Schulen vorgegangen zu sein. Seiner Meinung nach stellte das Ausbleiben von Maßnahmen in diesem Bereich ein bedeutendes Problem für die Leistung der portugiesischen Schüler dar.
Der Titel des Artikels besagt, dass der amtierende Minister die Fehler der Sozialistischen Partei korrigiert, der Partei, für die João Costa als Bildungsminister tätig war. Diese Position ergibt sich vor dem Hintergrund, dass die neue PSD/CDS-PP-Regierung versucht, sich von der vorherigen Verwaltung im Bildungsbereich zu unterscheiden.
Der Austausch von Kommentaren zwischen den beiden Ministern fand im Rahmen einer Zeremonie zur Vorstellung der PISA-Ergebnisse statt, bei der Fernando Alexandre die Gelegenheit nutzte, die Prioritäten seiner Führung im Bildungsministerium darzulegen, einschließlich Maßnahmen zur Einschränkung der Nutzung von Mobiltelefonen an portugiesischen Schulen.




