Angola gelingt es zunehmend einfacher, Schuldtitel bei internationalen Investoren auszugeben, so eine Bewertung der Finanzministerin. Diese Verbesserung des Zugangs zu internationalen Märkten spiegelt einen Wandel in der Wahrnehmung des Landes durch die Investoren wider.
Der Infrastrukturbedarf und die öffentlichen Investitionen verhindern weiterhin eine Verringerung der angolanischen Staatsverschuldung. Diese Ausgaben zwingen die Regierung dazu, erhebliche Verschuldungsniveaus aufrechtzuerhalten, um die Entwicklung des Landes zu finanzieren.
Angesichts dieser Realität hat Angola seine Finanzstrategie auf zwei Hauptziele konzentriert. Einerseits die Verlängerung der Laufzeiten der Schulden, also die Verlängerung der Zahlungsfristen. Andererseits die Entlastung der mit dem Schuldendienst verbundenen Kosten, wodurch die Belastung durch Zinsen und Tilgungen im Staatshaushalt reduziert wird.




