Das Finanzministerium stellte klar, dass es kein allgemeines Verstaatlichungsprogramm der REN (Redes Energéticas Nacionais) gibt und wies damit Spekulationen über eine mögliche vollständige Re-Verstaatlichung des Unternehmens zurück. Die Regierung betonte, dass der Erwerb von 13,7% der REN-Aktien durch den Staat ein einmaliger Vorgang war und nicht Teil eines umfassenderen Verstaatlichungsplans.
Der Kaufvorgang wurde vom portugiesischen Staat durchgeführt, der seinen Anteil an der REN auf 13,7% erhöhte. Diese Übernahme erfolgt vor dem Hintergrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Energiesicherheit und der Kontrolle kritischer Infrastrukturen.
Die Regierung gab an, dass die Elemente dieser Operation der Öffentlichkeit zur Prüfung und Kontrolle zugänglich gemacht werden, jedoch erst nach Erfüllung aller geltenden rechtlichen und marktrechtlichen Regeln. Diese Bedingung erklärt das Fehlen öffentlicher Details über die Transaktion bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt.
Die REN ist die für das Energiemanagement in Portugal zuständige Stelle, einschließlich Strom und Erdgas, und gilt als strategische Infrastruktur des Landes. Die Operation wurde von einigen Analysten als Stärkung der Rolle des Staates im Energiesektor interpretiert, obwohl die Regierung betonte, dass es sich nicht um eine umfassende Verstaatlichung handelt.




