Das Ende des Supports für FortiOS 7.2, geplant für den 30. September 2026, veranlasst Netzwerkadministratoren, sich auf die erforderlichen Änderungen vorzubereiten. Das Update auf FortiOS 7.4 kann in bestimmten Umgebungen ein praktikabler Übergang sein, insbesondere für diejenigen, die noch vom SSL VPN abhängig sind. Diese Änderung bietet jedoch auch die Gelegenheit, neu zu bewerten, ob die Fortsetzung der FortiGate-Lösungen sinnvoll ist oder ob es an der Zeit ist, softwarebasierte Alternativen und offene Technologien wie OPNsense, pfSense, OpenWrt, IPsec, OpenVPN oder WireGuard zu erkunden.
Die Administratoren stehen vor der Notwendigkeit einer sorgfältigen Migration, da FortiOS 7.6.3 den Support für den SSL VPN-Tunnelmodus einstellen wird. Fortinet empfiehlt eine Migration auf IPsec und betont, dass es unerlässlich ist, das Security Fabric, die Hardwarekompatibilität und die offizielle Roadmap vor jedem Update zu überprüfen. Die Situation erfordert einen akribischen Ansatz, da die Migration als architektonische Veränderung und nicht nur als Firmware-Update behandelt werden muss.
Ein FortiGate erfüllt kritische Funktionen wie Firewall, NAT, VPN und Authentifizierung, und jede dieser Funktionen muss einzeln bewertet werden. Ein direktes Update kann vorhandene SSL VPN-Konfigurationen deaktivieren, und Fortinet warnt, dass das Fehlen des Supports für diesen Verbindungstyp ab Version 7.6.3 die Betriebsabläufe schwerwiegend beeinträchtigen kann. Administratoren haben mindestens drei Wege: das Fortinet-Update fortsetzen, die VPN trennen und in einer separaten Lösung betreiben oder Open-Source-Software-Firewalls erkunden.
Die letzte Option, obwohl verlockend, erfordert rigoroses Testen, um sicherzustellen, dass das neue System die spezifischen Anforderungen der Organisation erfüllt. Es besteht auch die Gelegenheit, die Netzwerkarchitektur neu zu bewerten und Technologien wie IPsec oder beliebte Alternativen wie OpenVPN und WireGuard in Betracht zu ziehen, die jeweils ihre Vor- und Nachteile haben. Die Entscheidung, wie mit der Migration fortgefahren wird, kann nicht nur die Sicherheit, sondern auch die operative Effizienz in den Netzwerken, in denen die Geräte eingesetzt sind, erheblich beeinflussen.




