Der Mindestlohn in Portugal soll 2027 erneut steigen, jedoch mit unterschiedlichen Beträgen je nach Region des Landes. Gemäß der Website Economia e Finanças sind drei unterschiedliche Beträge vorgesehen: 970 Euro auf dem Festland, 1.018,50 Euro auf den Azoren und 1.050 Euro auf Madeira.
In der Autonomen Region Madeira hat die Regionalregierung unter der Führung von Miguel Albuquerque bereits die politische Zusage gemacht, den regionalen Mindestlohn von den derzeitigen 975 Euro auf 1.050 Euro im Jahr 2027 anzuheben. Diese Region praktiziert bereits eine über dem nationalen Niveau liegende Mindestvergütung und beabsichtigt, diesen Unterschied noch weiter zu vergrößern.
Auf den Azoren ergibt sich die regionale Mindestvergütung aus einer Aufwertung von 5 % gegenüber dem nationalen Mindestlohn, was den Betrag während des Jahres 2026 auf 966 Euro festlegte. Sollte die Regel bestehen bleiben und der nationale Mindestlohn 2027 auf 970 Euro steigen, würde der regionale Betrag auf den Azoren 1.018,50 Euro erreichen.
Der nationale Mindestlohn für 2027 hängt von dem 2024 vereinbarten Referenzwert ab, der jährliche Erhöhungen von 50 Euro vorsieht. Die in diesem Referenzrahmen definierte Entwicklung zeigt folgende Beträge: 820 Euro im Jahr 2024, 870 Euro im Jahr 2025, 920 Euro im Jahr 2026, 970 Euro im Jahr 2027 und 1.020 Euro im Jahr 2028. Die endgültige Entscheidung muss noch durch die üblichen Verhandlungen zwischen der Regierung und den Sozialpartnern gehen.




