Die Staatsanwaltschaft von Rio de Janeiro hat dreizehn an der Tötung des Radfahrers Cláudio Rafael Landeiro beteiligte Personen angeklagt, die in der Nacht zum 12. August in Copacabana in der Südzone von Rio getötet wurde. Das Opfer wurde zu Unrecht beschuldigt, ein Fahrrad gestohlen zu haben, das in Wirklichkeit seiner Schwester gehörte. Cláudio litt an psychischen Störungen und wurde sechs Minuten lang geschlagen.
Von den dreizehn Angeklagten befinden sich vier in Haft: Davi Santos Machado und Jorge Luiz Ricardo Dias, die als illegale Wachleute arbeiteten, sowie Felipe Eduardo dos Santos Silva und Ailton José da Silva, die auf den Tatortbildern als Lieferdienst-Mitarbeiter verkleidet erscheinen. Eine fünfte beteiligte Person ist noch auf der Flucht. Wellington Luiz Santos de Souza wurde als der Mann identifiziert, der dem Radfahrer einen Tritt gegen den Kopf versetzte.
Die Zivilpolizei wertete 12 Stunden Überwachungsvideos aus, um die Tat zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an, um die Existenz eines Netzes illegaler privater Sicherheitsdienste aufzudecken.




