Die Mehrheit der Portugiesen macht sich Sorgen über den Energiepreis und die Kraftstoffpreise, was viele dazu bringt, bei den Lebensmittelausgaben zu sparen, um die Stromrechnungen bezahlen zu können. Acht von zehn Portugiesen äußern Besorgnis über den Energiepreis, während 77% die Kraftstoffkosten befürchten. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung schaltet die Heizung in einigen Räumen des Hauses ab, um die Ausgaben zu senken.
Die Studie zeigt, dass mehr als ein Drittel der Europäer auf wichtige Ausgaben verzichtet, um Energie und Transport bezahlen zu können. Diese Situation spiegelt eine Realität wachsender wirtschaftlicher Prekarität wider, die einen großen Teil der europäischen Bevölkerung betrifft.
Die Energiearmut tritt als eine der Hauptdimensionen der wirtschaftlichen Prekarität hervor und wird als strukturelles Problem hervorgehoben, das den Alltag der Familien erheblich beeinflusst. Das Barometer widmete ein spezifisches Kapitel den Auswirkungen der Energieausgaben.
Die Studie ist die 20. Ausgabe des Barometers über Armut und wirtschaftliche Prekarität, durchgeführt vom Secours Populaire Français, einer Organisation, die seit zwei Jahrzehnten die Entwicklung der wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen in Europa verfolgt.




