Eine aktuelle Studie von UN Women zeigt, dass die Situation im Gazastreifen zunehmend kritisch ist, wobei 23% der palästinensischen Haushalte nun von Frauen geführt werden – doppelt so viele wie vor den intensivierten Konflikten im Oktober 2023. Diese bedeutende Veränderung vollzieht sich, während Frauen die Kontrolle über das Familieneinkommen und die Entscheidungsfindung in den Haushalten übernehmen, obwohl viele dieser Haushalte formell noch unter männlicher Führung registriert sind.
Die Bedingungen, denen diese Frauen ausgesetzt sind, werden als katastrophal beschrieben. Von Frauen geführte Familien befinden sich in einer schlechteren Situation im Vergleich zu von Männern geführten Haushalten, wobei 74% an zerstörten Orten leben und 66% unter unzureichenden Bedingungen leben. Fast 50% dieser Familienvorstände stehen vor dem Problem fehlender Unterkünfte und finanzieller Mittel, und 18,3% haben keine humanitäre Hilfe erhalten – ein Prozentsatz, der über den 8,7% liegt, die in von Männern geführten Haushalten verzeichnet wurden. Die Frauen berichteten, dass sie sich seit Beginn des Konflikts im Durchschnitt achtmal fortbewegen mussten.
Geschlechtsspezifische Gewalt ist ein weiteres dringendes Problem, wobei 19% der Frauen Bedenken hinsichtlich




