„Invasive Fische im Stausee Meimão" diskutierte das Management invasiver ArtenFoto von BaBoGee auf Pexels
WissenschaftCastelo BrancoFaro

„Invasive Fische im Stausee Meimão" diskutierte das Management invasiver Arten

oRegiões10. September 2026 um 10:30

Die Badestelle Meimão empfing am 7. September die Initiative „Invasive Fische im Stausee Meimão", die vom Projekt LIFE PREDATOR und der Gemeinde Penamacor mit Unterstützung der Gemeindeverwaltung Meimão organisiert wurde. An der Veranstaltung nahmen Pedro Silveiro, Vizebürgermeister der Gemeinde Penamacor, Filipe Ribeiro, Koordinator des Projekts LIFE PREDATOR, Maria Teresa Álvares von der Verwaltung des Tejo-Wassereinzugsgebiets, Jacinto Diamantino in Vertretung des ICNF, Paulo Fazenda vom SEPNA der GNR und Leonel Barata von Conserveira do Interior als Redner teil.

Filipe Ribeiro stellte die Studie „Vier Jahre Forschung zu invasiven Fischen im Stausee Meimão. Und jetzt, was tun?" vor, die über einen Zeitraum von etwa vier Jahren im Stausee Meimão durchgeführt wurde. Das Projekt LIFE PREDATOR ist ein internationales Projekt, das von der Europäischen Union durch das LIFE-Programm finanziert wird und voraussichtlich von 2022 bis 2027 läuft. Es umfasst Partnerschaften mit Wissenschaftlern der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Lissabon und Forschungszentren wie MARE und c3c. Das Hauptziel besteht darin, die Ausbreitung des Welses in den aquatischen Ökosystemen Südeuropas zu verhindern, zu erkennen und zu bekämpfen, mit Schwerpunkt auf Portugal und Italien.

Während der Studie wurden etwa 400 Freizeit- und Sportfischer befragt. Dabei kam man zu dem Schluss, dass die große Mehrheit den Wels nicht als vorteilhaft für die Fischerei ansieht, während eine kleine Minderheit die Art als wichtig erachtet und 5% der Meinung sind, dass er keine Auswirkungen auf das Ökosystem hat. Etwa 45% der Befragten gaben an, den Fisch nach dem Fang wieder in seinen Lebensraum zurückzusetzen, obwohl dies gesetzlich nicht erlaubt ist. Im Stausee Meimão waren 85% der gefangenen Fische exotische oder invasiv-exotische Arten, ein Wert, der in anderen geschützten Gebieten bis zu 98% erreicht. Filipe Ribeiro betonte, dass eine Ausrottung der Art unmöglich ist, unterstrich jedoch die Bedeutung ihrer Kontrolle und der gastronomischen Aufwertung der Art sowie von Sensibilisierungsmaßnahmen in der Schulgemeinschaft.

Der Wels ist der größte Süßwasserfisch Europas und ein extrem gefräßiger Räuber, der im Ökosystem des Tejo-Flusses keine natürlichen Fressfeinde hat und mit rasantem Tempo wächst, was die heimische Biodiversität und Arten von kommerzieller Bedeutung wie Barbe, Aal und Maifisch bedroht. Im Fall von Meimão ist das Vorkommen der Art jüngeren Datums und das kühlere Wasser verlangsamt ihre Entwicklung. Der Schwerpunkt wird auf der Kontrolle des Ü

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