Der Prozess gegen José Sócrates im Rahmen der Operation Marquês wird diesen Donnerstag fortgesetzt, wobei der ehemalige Premierminister gehört wird. Diese Rückkehr vor das Gericht erfolgt nach einem Gerichtsurteil, das Auswirkungen auf das Verfahren hatte.
Der portugiesische Staat wurde verurteilt, José Sócrates 15.000 Euro wegen Verletzung des Gerichtsgeheimnisses in der Operation Marquês zu zahlen. Diese Entscheidung stellt eine Niederlage für die Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Einhaltung der Regeln zur Verfahrensverschwiegenheit dar.
Die Staatsanwaltschaft hat bereits angekündigt, gegen dieses Verurteilungsurteil des Staates Berufung einzulegen. Die Berufung zielt darauf ab, das Urteil in Frage zu stellen, das den Staat dazu verpflichtet hat, den ehemaligen Premierminister zu entschädigen.
Die Operation Marquês ist ein komplexes Gerichtsverfahren, das José Sócrates, den ehemaligen Premierminister von Portugal, sowie verschiedene Anschuldigungen im Zusammenhang mit Wirtschafts- und Korruptionsdelikten betrifft. Der Prozess hat sich über mehrere Jahre entwickelt.




