Die nationale Suizidpräventions-Hotline feierte ihren ersten Jahrestag mit insgesamt 25.600 betreuten Anrufen seit Beginn ihrer Tätigkeit. Diese Zahl stellt das Volumen der von der Hotline während dieses einjährigen Zeitraums erhaltenen Kontakte dar.
Von den durch die Anrufe identifizierten Situationen wurden etwa 600 an das Nationale Institut für medizinische Notfallversorgung, das INEM, weitergeleitet, das die Nachbetreuung von Fällen sicherstellt, die eine sofortige Intervention erfordern.
In Bezug auf das Profil der Anrufenden stellen Frauen und junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren die Gruppe dar, die am häufigsten auf die Hotline zurückgreift. Die Daten zeigen jedoch, dass die Mehrheit der Suizidfälle im Land bei Männern und älteren Menschen auftreten.
Angesichts dieser Diskrepanz kündigte die klinische Koordination der Hotline an, eine neue Kampagne zur direkten Ansprache vorzubereiten, die darauf abzielt, die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen effektiver zu erreichen.




