Die Stadtverwaltung Lissabon wurde verurteilt, eine Geldstrafe von 463,7 Tausend Euro wegen Verstößen im Zusammenhang mit dem Schutz personenbezogener Daten im sogenannten Fall Russiagate zu zahlen. Der ursprüngliche Betrag der Geldstrafe betrug 1,25 Millionen Euro und wurde im Verfahren reduziert.
Der Fall betraf die Übermittlung von Informationen über Anti-Putin-Aktivisten an russische Stellen. Die Verurteilung resultiert aus Versäumnissen bei den Verfahren zum Schutz personenbezogener Daten seitens der Stadtverwaltung Lissabon.
Die Nationale Kommission für Datenschutz war für die Durchführung des Verfahrens und die Verhängung der Geldstrafe gegen die Stadtverwaltung Lissabon zuständig. Der endgültige Betrag spiegelt eine signifikante Reduzierung im Vergleich zum ursprünglichen Vorschlag wider.



