Die Partei BSW (Bündnis Sahra Wagenknecht) versprach, die von der AfD vertretene extreme Rechte in Deutschland aufzuhalten, bereitet sich nun jedoch darauf vor, sich bei der Haushaltsabstimmung zu enthalten und der AfD die Regierungsführung im Land Sachsen-Anhalt zu ermöglichen. Diese Position stellt ein Nachgeben gegenüber der rechtsextremen Partei dar.
Der Artikel zieht Parallelen zu anderen europäischen Mitte-Links-Parteien, die ebenfalls nach rechts eingeknickt sind. Die dänische Sozialdemokratie erzielte letztendlich das schlechteste Wahlergebnis seit 1903, während die britische Labour Party ihren Führer verlor, was suggeriert, dass diese Strategie der Annäherung oder des Nachgebens gegenüber dem Extremen keinen politischen Erfolg gebracht hat.
Der Autor des Artikels stellt dieses Nachgeben als eine sich in verschiedenen europäischen Linksparteien herausbildende Norm dar, die jedoch zu Wahl- und politischen Verlusten führt. Das sich abzeichnende Muster ist das von Mitte-Links-Parteien, die durch Nachgeben versuchen, mit der rechten oder rechtsextremen Seite zu konkurrieren, dabei aber ihre Identität und ihre Unterstützungsbasis verlieren.
Wagenknecht war, so der Artikel, genau deshalb zur Niederlage verdammt, weil sie zur Kapitulation verdammt war. Der Autor betrachtet dies als die schlimmste aller Niederlagen, da sie darauf verzichtet,




