Als die Erde vor etwa 700 Millionen Jahren in eine ihrer extremsten Kältephasen eintrat, könnte Salz der Faktor gewesen sein, der den Übergang zur sogenannten „Schneeball-Erde" verstärkte. Es wird angenommen, dass der Planet während des Präkambriums von einer Eisschicht mit einer Dicke zwischen 2 und 2.000 Metern bedeckt war.
Während der als „Schneeball-Erde" bekannten Phasen erstreckte sich das Eis über einen großen Teil der Planetenoberfläche und könnte ihn sogar vollständig bedeckt haben. Diese Vereisung wurde hauptsächlich durch den Eis-Albedo-Rückkopplungsmechanismus erklärt: Helles Eis reflektiert mehr Sonnenlicht als dunkles Meerwasser, was die Temperaturen senkt und die Bildung von mehr Eis begünstigt.
Die Theorie der „Schneeball-Erde" besagt, dass die Erde zwischen ungefähr 750 und 580 Millionen Jahren vor unserer Zeit mehrfach von Eis bedeckt war. Geologen erklären diese Theorie durch Ablagerungen glazialer Sedimente, die Überreste darstellen, die in den Gesteinen hinterlassen wurden.




