Omar Yaghi, der mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet wurde und Sohn palästinensischer Flüchtlinge ist, wurde in Jordanien geboren und verließ im Alter von 15 Jahren das Land in Richtung Vereinigte Staaten mit allen Ersparnissen der Familie. Der Forscher und Professor baute bis Juli eine akademische Karriere in Amerika auf und hatte vor einem Jahr den Nobelpreis für Chemie zusammen mit zwei Kollegen gewonnen.
Seine Kindheit war von schwierigen Bedingungen geprägt, und Bildung stellte den einzigen Ausweg für die Familie dar. Yaghi beschreibt die Abreise in die Vereinigten Staaten als bedeutendes wirtschaftliches Opfer seiner Eltern.
Kürzlich tauschte Omar Yaghi Amerika gegen China aus und betrachtet das asiatische Land als vielversprechender für seine Forschungsarbeit. Diese Veränderung stellt eine signifikante Änderung in der beruflichen Laufbahn des Wissenschaftlers dar.
Der palästinensisch-jordanische Chemiker sprach mit Expresso über verschiedene Themen, von seiner bescheidenen Kindheit bis hin zur „Revolution der künstlichen Intelligenz", die er in seiner aktuellen Arbeit „voll und ganz begrüßt".



