Der Verwaltungsrat des FGTS tritt diesen Donnerstag zusammen, um die Aufstockung der subventionierten Mittel für das Programm Minha Casa Minha Vida zu prüfen. Auf Antrag des Ministeriums für Stadtentwicklung soll das Gremium zusätzliche 500 Millionen R$ genehmigen, die zu den in diesem Jahr bereits freigegebenen 12,5 Milliarden R$ hinzukommen, was insgesamt 13 Milliarden R$ bedeutet. Das Geld wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss überwiesen, das heißt, es erfolgt keine Rückerstattung durch die Begünstigten.
Sollte die Genehmigung bestätigt werden, handelt es sich um den höchsten jemals für das Programm ohne Rückfluss in den FGTS bestimmten Betrag, der kurz vor den Wahlen erfolgt. Die Mittel werden verwendet, um Rabatte bei den Wohnungsverträgen für Familien anzubieten, die in die Stufen 1 und 2 des Programms fallen, mit einem Einkommen von bis zu 5.000 R$. Der Zuschussbetrag pro Familie kann bis zu 55.000 R$ betragen.
Um die Verfügbarkeit des FGTS zu erhöhen, sollen die Ratsmitglieder außerdem einer Entnahme von 4,5 Milliarden R$ aus dem Infrastrukturfonds (FI-FGTS) zustimmen, die sich auf die Rückkehr alter Projekte bezieht. Der Text deutet darauf hin, dass der Rat Maßnahmen zur Beschleunigung von Sanierungs- und Infrastrukturprojekten mit Mitteln des Fonds diskutieren soll, obwohl diese Information im Artikel unvollständig bleibt.




