Die Klimakrise und Umweltkrise wurde in fast allen Regierungsplänen der aussichtsreichsten Präsidentschaftskandidaten Brasiliens ignoriert, trotz der Todesfälle von Brasilianern durch Überschwemmungen, Erdrutsche und Sturmwinde sowie der Umweltzerstörung. Diese Feststellung stammt aus einem Bericht des Klima-Observatoriums (OC), das die Programme der sechs in den Wahlumfragen am besten platzierten Kandidaten analysierte.
Dem Bericht zufolge präsentiert nur Luiz Inácio Lula da Silva (PT) robuste Vorschläge zu Klima und Umwelt. Der Plan des Kandidaten der PT wird von der Institution als der „grünste" betrachtet, widmet ein eigenes Kapitel der Umwelt und präsentiert eine konsistente Agenda.
Lulas Programm ist das einzige, das das Pariser Abkommen erwähnt, den internationalen Vertrag über Klimawandel, der 2015 angenommen wurde. Allerdings wiederholt das Dokument auch kritische Widersprüche in Bezug auf die Umweltvorschläge.




