Der Oberste Gerichtshof durchlebt eine schwere interne Krise, die durch einen als „autophagisch" beschriebenen Streit gekennzeichnet ist, bei dem Minister hinter den Kulissen des Gerichts in Konflikte verwickelt sind. Der Präsident des STF, Edson Fachin, erscheint von seinen Kollegen demoralisiert und wird dafür kritisiert, zu spät gehandelt zu haben. Der interne Krieg geht still und leise weiter, selbst nach den ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Eskalation des öffentlichen Konflikts.
Die von Fachin in dieser Woche getroffenen Entscheidungen konnten die Krise vorübergehend eindämmen und eine Verschärfung vor der öffentlichen Meinung verhindern. Diese Maßnahmen stellen jedoch nur einen temporären Waffenstillstand dar und sind weit davon entfernt, die hinter den Kulissen des Gerichts stattfindenden Auseinandersetzungen zu stoppen. Der Konflikt bleibt aktiv, während er auf weitere Entwicklungen wartet.
Der zentrale Punkt des Streits betrifft Minister Alexandre de Moraes, der Ziel einer Untersuchungsanfrage ist, die in einer Plenumssitzung des STF entschieden wird. Bis diese Abstimmung stattfindet, wird der interne Kampf aufrechterhalten bleiben, wenn auch weniger sichtbar für die Öffentlichkeit. Die institutionelle Normalität des Gerichts bleibt beeinträchtigt.




