Im Jahr 1943, während des Zweiten Weltkriegs, begannen Briten und Amerikaner Diskussionen über die Möglichkeit, die Azoren als strategische Militärbasis zu nutzen. Die geografische Lage des Archipels im Atlantik machte ihn zu einem Logistikpunkt von großem Wert für die alliierten Operationen in Europa.
Im Jahr 1951, bereits im Kontext des Kalten Krieges, zeigten die Vereinigten Staaten erneut Interesse an den Basen von Lajes und suchten direkte Verhandlungen mit Portugal über den Verbleib ihrer Militärkräfte in der Region. Die Gespräche konzentrierten sich darauf, wie die Amerikaner eine stabile und dauerhafte Präsenz in diesem portugiesischen Territorium aufrechterhalten könnten.
Portugal blieb der wichtigste und entscheidende Gesprächspartner in all diesen Verhandlungen und behielt die Kontrolle über die endgültige Entscheidung bezüglich der Nutzung der Basen von Lajes. Der Ausdruck „Schlüsselgewalt" veranschaulicht die privilegierte Position Portugals gegenüber den strategischen Interessen Amerikas und Großbritanniens, die eine portugiesische Zustimmung benötigten, um ihre Pläne zu verwirklichen.




