Der Artikel befasst sich damit, wie Brasilien im Ausland häufig mit Stereotypen wie Fußball und Karneval assoziiert wird, eine eingeschränkte Sicht, die andere Aspekte des Landes ignoriert. Ebenso neigen Brasilianer dazu, andere Länder durch ebenso vereinfachte Bilder zu betrachten, die oft durch Informationsmangel oder touristische Werbung geprägt sind.
Der äthiopische Fotograf Nader Adem wird als jemand vorgestellt, der versucht, diese Stereotype durch seine Fotos zu durchbrechen. Er widersetzt sich dem Bild von leeren oder nicht entwickelten Orten und argumentiert, dass diese Art der Darstellung eine Erzählung aufrechterhält, die Individuen auf Symbole reduziert, anstatt sie als vollständige Menschen zu zeigen.
Adem glaubt, dass die Fotografie Schwierigkeit und Schönheit in einer einzigen Linse vereinen sollte. Für ihn umfasst das Äthiopien, das er kennt, belebte Städte, zeitgenössische Kunst und Mode, Musik, Architektur und eine lange Geschichte. Er fotografiert Orte wie die U-Bahn, um diese vollständigere und modernere Realität des Landes zu demonstrieren.




