Sieben Monate nach Amtsantritt sprach der belgische Programmdirektor Serge Rangoni offen über das Centro Cultural de Belém und bezog sich dabei auf eine „unzugängliche Schlossseite" im CCB. Dies war sein erstes ausführliches Interview seit seinem Amtsantritt.
Rangoni thematisierte während des Gesprächs verschiedene Aspekte, darunter die in der Institution bestehenden Machtnetzwerke, die Frage der Geschlechterparität in der kulturellen Programmgestaltung sowie die Situation der portugiesischen Künstler, die er im europäischen Kontext als unsichtbar erachtet.
Ein besonders hervorgehobener Punkt im Interview war die Bedeutung des Übergangs nach Aida Tavares, wobei suggeriert wurde, dass die Nachfolge im Amt eine bedeutende Herausforderung darstellte. Rangoni sprach unverblümt über diese Angelegenheiten und legte seine Vision für die Leitung des CCB dar.
Der Artikel präsentiert die ersten Eindrücke und Positionen des neuen Programmdirektors, der mit einer internationalen Perspektive zum CCB kommt, Belgier ist, jedoch über Kenntnisse der portugiesischen und europäischen Kulturszene verfügt.




