Aena reagierte energisch auf die Rückkehr des Gesetzentwurfs der Balearen ins Parlament, der die Mitverwaltung der Flughäfen für das Mittelmeer-Archipel fordert. Das Unternehmen, das das nationale Netzwerk der Flugplätze verwaltet, betrachtet die Möglichkeit, Kompetenzen über die Verwaltung der Flughäfen von allgemeinem Interesse zu übertragen, als verfassungswidrig und warnte vor den Risiken, die eine Änderung des aktuellen Modells mit sich bringen würde.
Das Unternehmen sandte einen Brief an die Comisión Nacional del Mercado de Valores (CNMV), die für die Überwachung der spanischen Wertpapiermärkte zuständige Behörde, in dem es seine Argumente gegen die Mitverwaltung darlegte. Aena, mit 49% seines Gesellschaftskapitals in privater Hand, ist börsennotiert, was die Notwendigkeit erklärt, seine Position formal an den Regulierer zu kommunizieren.
Diese Warnung erfolgt in einem Moment, in dem der Staat mit den Kanaren genau diese gleiche Forderung verhandelt: die Mitverwaltung der Flughäfen. Die Regierung Sánchez steht thus von zwei Seiten unter Druck, wobei Aena sich gegen die Abgabe von Kompetenzen ausspricht und die Inseln auf ihrer Forderung bestehen.
Die Balearen und die Kanaren ihrerseits setzen die Exekutive weiterhin unter Druck, um ein Mitverwaltungsmodell voranzutreiben, das Kontroversen in der Führungsebene des Flughafensektors auslöst und die Verwaltungsstruktur der spanischen Flugplätze erheblich zu verändern droht.




