Pedro Sánchez, Präsident der spanischen Regierung, erklärte am Mittwochabend, dass man mit den verfügbaren Informationen „niemand die Migrationskrise in Ceuta vorhersehen konnte", „weder in Spanien noch in der EU".
Die Erklärung des spanischen Staatschefs erfolgt als Antwort auf die Warnungen des CNI (Centro Nacional de Inteligência – Nationaler Geheimdienst) über die Situation in Ceuta, die öffentlichem Prüfverfahren unterzogen wurden.
Sánchez betonte, dass die Migrationskrise, die die spanische Exklave in Nordafrika betraf, unvorhersehbar war, und führte an, dass weder die spanischen noch die europäischen Behörden über ausreichende Elemente verfügten, um die Ereignisse vorherzusehen.
Diese Position des Präsidenten der Regierung ergibt sich vor dem Hintergrund einer Debatte über das Management der Migrationskrise und eine mögliche Fehlfunktion der spanischen Geheimdienste.




