Der Präsident des Obersten Bundesgerichtshofs, Minister Edson Fachin, hat Minister Alexandre de Moraes die Berichterstattung über das Fake-News-Verfahren entzogen, das seit 2019 anhängig war. Die Entscheidung wurde am Mittwoch (9.) getroffen und sieht vor, dass alle vorläufigen Ermittlungsverfahren, die autografiert und gemäß Prävention dem Verfahren Inq. 4.781/DF zugewiesen wurden, in die Berichterstattung des Präsidiums zurückkehren.
Nach Analyse durch Fachin werden die Akten an die Polizeibehörde und anschließend an die Generalbundesanwaltschaft weitergeleitet, damit diese Anklage erhebt oder die Einstellung beantragt, entsprechend dem Gesetz und der Geschäftsordnung des Gerichts.
Die von Moraes während der sieben Jahre, in denen er das Verfahren leitete, vorgenommenen Handlungen bleiben gültig, das heißt, alle zuvor getroffenen Entscheidungen bleiben in Kraft.
Die Änderung erfolgt im Rahmen des Obersten Bundesgerichtshofs und betrifft direkt die beiden Minister, mit potenziellem Einfluss auf die Ermittlungen im Zusammenhang mit Fake News, die unter der Verantwortung von Moraes standen.




