Der Rechnungshof wurde im Parlament angehört. Die Präsidentin dieses Organs, Filipa Urbano Calvão, traf sich mit den Abgeordneten, um über den Regierungsentwurf zu sprechen, der die Änderung der Funktionsweise der Einrichtung anstrebt, und ließ dabei deutliche Kritik an der fraglichen Maßnahme erkennen.
Filipa Urbano Calvão war der Ansicht, dass der Entwurf der Exekutive zu „schwache" Anreize für die gesetzeskonforme Verwaltung öffentlicher Mittel enthält. Die Präsidentin des Rechnungshofs zeigte sich somit unzufrieden mit dem, was sie als Schwachstelle in den Kontrollmechanismen ansieht.
Die von der Verantwortlichen vorgebrachte Kritik beschränkte sich nicht auf die vorherige Prüfung. Die Präsidentin warnte, dass die Bedenken hinsichtlich der Änderungen am Betrieb der Einrichtung weit über diese spezifische Frage hinausgehen und andere Aspekte ihrer Tätigkeit umfassen.
Diese Anhörung hat den bestehenden Streit zwischen der Regierung und dem Rechnungshof weiter verschärft und einen Konflikt zwischen den beiden Einrichtungen über die Art und Weise der Verwaltung öffentlicher Gelder deutlich gemacht.



