Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wandte sich an Minister des Obersten Gerichtshofs, um eine Lösung für die Krise zu finden, mit der das Gericht konfrontiert ist und die durch das Hin und Her von Entscheidungen über Andrei Rodrigues' Verbleib als Generaldirektor der Bundespolizei verschärft wurde. Lula sprach mit mindestens zwei Richtern über die Angelegenheit.
In den Gesprächen teilte Lula den Eindruck, dass der Präsident des Obersten Gerichtshofs, Edson Fachin, die Zügel des internen Konflikts in die Hand nehmen und eine Maßnahme ergreifen muss, die die Spannungen zwischen den Ministern André Mendonça und Alexandre de Moraes abkühlen lässt. Gesprächspartner weisen darauf hin, dass Lula der Einschätzung ist, dass Fachin intern an Einfluss verlieren kann, wenn er zu lange zögert, um eine Entscheidung zu treffen.
Die Gruppe am Obersten Gerichtshof, die Lula am nächsten steht, setzt sich aus Gilmar Mendes, Cristiano Zanin, Flávio Dino und Alexandre de Moraes zusammen, eine Gruppe, die sich André Mendonça entgegenstellt. Gleichzeitig sagen Verbündete, dass Lula glaubt, dass eine Lösung vom Obersten Gerichtshof selbst ausgehen muss.
Der Streit erhielt ab Dienstag neue Konturen, als der Konflikt zwischen den Ministern intensiver wurde. Die Kampagne des PT arbeitet ebenfalls daran, die Auswirkungen der Krise auf die Wahl zu minimieren.




