Die Europäische Kommission hat das Gesetz für bezahlbares Wohnen angesichts der als "ziemlich besorgniserregend" beschriebenen Situation in Städten wie Lissabon geschaffen, wo weniger Ferienwohnungen, weniger leerstehende Wohnungen und weniger Wohnungsangebot zu verzeichnen sind.
Dieses Gesetz stellt keine obligatorische Vorschrift für die 27 Mitgliedstaaten dar. Der Europaabgeordnete Sebastião Bugalho erklärte, dass die Gesetzgebung darauf abzielt, "Regeln, Rechtssicherheit und Instrumente zu bieten, um entsprechend den Besonderheiten jedes einzelnen Territoriums zu handeln".
Brüssel wird den Mitgliedstaaten nicht vorschreiben, welche Wohnungspolitiken sie verfolgen sollen, und überlässt die Entscheidung über konkrete Maßnahmen jedem Land.
Der Text zielt darauf ab, einen gemeinsamen Rahmen zu bieten, der es nationalen und lokalen Regierungen ermöglicht, die spezifischen Herausforderungen des Immobilienmarktes ihrer Territorien zu bewältigen.




