Ministerpräsident Montenegro wusste seit Juli, dass die Regierung in der Lage war, die Einkommensteuer zu senken und Rentnern Boni zu gewähren, trotz der von Miranda Sarmento geäußerten Bedenken. Diese Entscheidung wurde als politisches Ass vorbereitet, um der Opposition zuvorzukommen.
Die Exekutive ist besonders besorgt über eine mögliche Allianz zwischen Ventura und Carneiro in Bezug auf die Mehrwertsteuer. Diese Allianz könnte eine erhebliche Bedrohung für die fiskalische Strategie der Regierung darstellen.
Sarmento äußerte Bedenken hinsichtlich des Zeitpunkts und Umfangs dieser Steuermaßnahmen und hob Bedenken hinsichtlich ihrer fiskalischen Nachhaltigkeit hervor. Montenegro bewegte sich jedoch dahingehend, die Steuersenkungen zu implementieren, bevor die Opposition eine koordinierte Antwort formulieren konnte.
Der sogenannte „Steuermarktkrieg" spiegelt die Absicht der Regierung wider, Steuersenkungen als politisches Instrument einzusetzen, und bereitet sich auf das vor, was ein Zeitraum intensiver politischer Auseinandersetzungen erwartet wird.




